Osteopathie für Babys
Sanfte Unterstützung für einen guten Start ins Leben
Die Osteopathie für Babys ist eine besonders sanfte, manuelle Behandlungsform, die auf die Bedürfnisse des jungen Körpers abgestimmt ist. Sie kann dabei unterstützen, Spannungen und funktionelle Auffälligkeiten frühzeitig wahrzunehmen und die natürliche Entwicklung deines Babys achtsam zu begleiten.
Während der Schwangerschaft und bei der Geburt wirken unterschiedliche Kräfte auf den kleinen Körper ein. Auch nach einer unkomplizierten Geburt kann es zu Spannungen oder Bewegungseinschränkungen kommen, die wir im Rahmen einer sorgfältigen Untersuchung einordnen und mit ruhigen, fein abgestimmten Techniken osteopathisch begleiten.
Wann kann Säuglingsosteopathie sinnvoll sein?
In den ersten Lebensmonaten entwickelt sich dein Baby in großer Geschwindigkeit. Wenn dabei Spannungen, funktionelle Auffälligkeiten oder Anpassungsschwierigkeiten auftreten, kann eine osteopathische Untersuchung sinnvoll sein, um mögliche Zusammenhänge frühzeitig wahrzunehmen und individuell einzuordnen.
Eltern wenden sich häufig an uns, wenn ihr Baby:
viel schreit oder schwer zur Ruhe kommt
Probleme beim Trinken oder Schlucken hat
unter Verdauungsbeschwerden wie Blähungen leidet
eine bevorzugte Kopfhaltung entwickelt
eine Schädelasymmetrie im Sinne einer Plagiozephalie zeigt
unruhig schläft
nach einer schweren, langen oder sehr schnellen Geburt Unterstützung braucht
Wie läuft die Behandlung ab?
Die Behandlung findet in einer ruhigen und geschützten Umgebung statt, in der dein Baby sich sicher und gut aufgehoben fühlen kann. Für die Untersuchung und Behandlung wird dein Baby in der Regel bis auf den Body oder bis auf die Windel ausgezogen, damit wir Bewegungen, Spannungen und mögliche Auffälligkeiten im Körper gut wahrnehmen können.
Mit geschulten Händen untersuchen wir dein Baby sehr behutsam und behandeln es mit sanften manuellen Techniken. Dabei arbeiten wir ohne Druck und ohne ruckartige Bewegungen, mit dem Ziel, die natürliche Regulation des Körpers zu unterstützen.
Ist die Behandlung sicher?
Ja – die Behandlung ist speziell auf Säuglinge abgestimmt und erfolgt mit sehr sanften manuellen Techniken. Unsere Osteopathinnen und Osteopathen verfügen über mehrere Jahre Erfahrung in der Behandlung von Babys und nehmen sich Zeit, individuell auf dein Kind und deine Fragen als Eltern einzugehen.
Wichtig ist uns dabei: Osteopathie ersetzt keine kinderärztliche Untersuchung, sondern versteht sich als ergänzende Unterstützung. Bei MORE Therapy betrachten wir jede Behandlung eingebettet in einen verantwortungsvollen und achtsamen therapeutischen Rahmen.
Antworten auf deine Fragen
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Bitte bring, wenn vorhanden, das U-Heft, relevante ärztliche Befunde sowie alles mit, was dein Baby für den Termin braucht, zum Beispiel eine Windel, Wechselkleidung, ein Spucktuch, einen Schnuller oder ein Fläschchen.
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Ein Termin dauert in der Regel etwa 20 bis 40 Minuten. Wenn dein Baby gewickelt oder gestillt werden muss, nehmen wir uns selbstverständlich die Zeit, die es braucht, damit die Behandlung in einer ruhigen und entspannten Atmosphäre stattfinden kann.
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Wie viele Behandlungen sinnvoll sind, hängt immer von der individuellen Situation, dem Befund und dem Verlauf ab. Oft zeigt sich bereits nach den ersten Terminen, ob eine weitere Begleitung sinnvoll ist.
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Eine osteopathische Behandlung ersetzt keine kinderärztliche Untersuchung. Bei akuten Beschwerden, Fieber, Trinkverweigerung, starker Teilnahmslosigkeit oder unklaren Symptomen sollte dein Baby immer zusätzlich kinderärztlich untersucht werden.
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Private Krankenversicherungen übernehmen osteopathische Behandlungen häufig ganz oder teilweise. Gesetzliche Krankenkassen bezuschussen die Behandlung in vielen Fällen. Die Abrechnung erfolgt bei Privatversicherten nach der GebüH und bei gesetzlich Versicherten nach dem Gebührenverzeichnis für Osteopathen (GVO).